Was ist Phytotherapie eigentlich?
Phytotherapie ist die Heilung, Linderung und Vorbeugung von Krankheiten und Beschwerden durch Arzneipflanzen oder deren Teile (wie z.B. Blüten, Wurzeln, Blätter) oder Bestandteile (wie z.B. ätherische Öle) oder durch Zubereitungen aus Arzneipflanzen (wie z.B. Trockenextrakte, Tinkturen, Presssäfte).
Ist die Bezeichnung Phytotherapie geschützt?
Der Begriff Phytotherapie ist nicht gesetzlich geschützt. Deswegen liegen keine gesetzlichen Vorgaben für die Ausbildung vor. So können die Ausbildungen von Bildungsträger zu Bildungsträger stark inhaltlich voneinander abweichen.
Ist die Phytotherapie wissenschaftlich belegt?
Die Phytotherapie ist naturwissenschaftlich belegte Medizin. Sie wird der naturwissenschaftlich basierten Medizin zugeordnet. Die Anwendungsgebiete der Phytotherapie umfassen sowohl akute wie auch chronische Erkrankungen und daher haben pflanzliche Medikamente auch ein ähnliches Risikoprofil wie klassische Arzneimittel der Schulmedizin.
Was ist der Unterschied zwischen Kräuterheilkunde und Phytotherapie?
Die Phytotherapie ist eine wissenschaftlich fundierte medizinische Praxis und unterscheidet sich dadurch von anderen, traditionellen Ansätzen, wie etwa der medizinischen Kräuterheilkunde, die auf einer empirischen Bewertung von Heilkräutern beruht und oft mit traditionellem Wissen verknüpft ist.
Was ist der Unterschied zwischen Homöopathie und Phytotherapie?
Phytotherapie sind geprüfte und zugelassene pflanzliche Arzneimittel, wohingegen sich die Homöopathie auch chemischer Elemente in schrittweiser verdünnter Form bedient.
Und wieso lerne ich gerade wieder fleißig in einem Fernstudium dafür?
Weil es mich einfach brennend interessiert! Ich vertraue mittlerweile mehr der Phytotherapie als der Schulmedizin. Traurig, oder? Natürlich würde ich mit einem Knochenbruch keine Quarkwickel machen und lieber ins Krankenhaus fahren. Auch ersetzt die Phytotherapie keinen Arzt, denn die Schulmedizin ist nicht immer „böse“! Aber mich nervt es total, dass die schulmedizinische Versorgung durch das Gesundheitssystem so irre schwer erreichbar geworden ist! Fachärzte sieht man nur noch selten bis gar nicht, wenn man die langen Wartezeiten mal anschaut. Es wird zudem auch nur noch das Symptom behandelt, nicht jedoch die Ursache gesucht, geschweige behandelt. Viele Medikamente haben unerwünschte Wirkungen (umgangssprachlich für Nebenwirkungen) und seien wir mal ehrlich: die Schulmedizin ist durch und durch männlich! Auch heute im Jahr 2024 leben wir noch im Patriarchat! Dass der weibliche Körper eine komplett andere Symptomatik bei vielen Erkrankungen aufweist, wissen wir ja bereits. Und dass die Beipackzettel und Dosierungen auf männliche Patienten ausgerichtet ist, weiß ich auch schon seit der Ausbildung zur Pflegefachkraft. Und das ist schon knapp 20 Jahre her! Was bleibt einem da denn als Frau, sich selber mal dem ganzen Ur-Wissen zu widmen und zu schauen, wie man Freunde und Familie gesund halten kann?
Wie sind denn deine Gedanken zur heutigen schulmedizinischen Wissenschaft?
Und hier gibt es kein richtig oder falsch! Wir haben gesehen, wie das Thema „Corona“ ganze Länder und sogar ganze Familien spalten konnte. Lasst uns hier lieber im ruhigen Dialog bleiben, statt zu streiten, wessen Wahrheit die einzige sein soll.