Vor einiger Zeit erfuhr ich von verschiedenen Personen, dass diese unter starken Schmerzen litten. Ich recherchierte und auch zeitnah innerhalb meiner einjährigen Ausbildung über Naturheilkräuter bin ich auf Bärlauch und Basilikum gestoßen.
Fangen wir beim Basilikum an:
Man schneidet den Basilikum (Blätter wie Stengel) in kleine Stücke und gibt dies mit Alkohol (z.B. Doppelkorn Vol. 40%) in ein gut verschließbares Einmachglas. Das lässt man dann erst mal dunkel gelagert für einen ganzen Monat stehen. Man sollte es täglich kurz aufschütteln, bis irgendwann alles zu Boden gesunken ist. Dann muss man es nicht mehr täglich aufschütteln. Wenn der Monat rum ist, hat der Basilikum all seine Kraft dem Alkohol übergeben und man kann diese Tinktur bei Kopfschmerzen, Rückenschmerzen oder Bandscheibenvorfall (30-40 Tropfen) einnehmen. Diese Tinktur hat die gleiche Wirkung wie das Schmerzmittel Ibuprofen. Wenn man das nicht mit Alkohol verträgt, dann kann man stattdessen auch Apfelessig (60-80 Tropfen) hernehmen, hier ist jedoch die Wirkung ein wenig abgeschwächter, weswegen man die Dosierung verdoppelt einnehmen sollte. Bei Alkohol ist es auch ein Akutmittel, da Alkohol sofort ins Blut übergeht und somit die Wirkstoffe der Pflanze direkt wirken.

Als nächstes habe ich gleich noch einen Warmauszug mit dem Rest des Basilikum gemacht. Dies mache ich am liebsten im Thermomix, da ich damit über mehrere Stunden (ca.4h) bei gleichbleibender Temperatur (nicht über 60°C) halten kann, ohne danebenstehen zu müssen. Nach ein paar Stunden geht der Thermomix automatisch aus und ich lasse das Öl-Basilikum-Gemisch einfach im Mixtopf abkühlen. Nur das Küchenpapier wird von mir ausgetauscht, da sich darin die Feuchtigkeit sammelt. Den Vorgang wiederhole ich 3-4 Tage in Folge: erhitzen und wieder abkühlen.

Parallel zum Basilikum habe ich noch Bärlauchwurzeln erhalten, die ich nun im ersten Schritt von Erde und anderen Wurzeln befreie.


Nach der Auslese und Reinigung mit klarem Wasser werden die Wurzeln erst mal einen bis zwei Tage lang auf Küchentüchern und Kuchengitter ausgebreitet, damit sie trocknen.

Wenn sie dann äußerlich getrocknet sind, kommen sie ebenfalls in einen Mixtopf und werden erst mal zerkleinert. Dann wird ein gutes Öl (entweder Sonnenblumenöl oder Olivenöl) hinzugegeben, dass alles gut abgedeckt ist. Und dann beginnt man auch wieder mit dem Warmauszug: 6h bei max. 60°C an 4 Tagen. Natürlich kann man das auch mit einem Kaltauszug machen, aber ich hatte es etwas eilig.
Wenn die beiden Öle nun fertig und abgekühlt sind, kann man es jeweils abseihen. Hier nimmt man ein feines Küchensieb oder auch Teebeutel oder Kaffeefilter.



Als nächstes mischt man beide Öle: 2/3 Bärlauchwurzel und 1/3 Basilikum. Damit kann man dann 3-4x täglich die schmerzende Stelle einmassieren. Das Öl ist leider durch den hohen Wassergehalt der jeweiligen Pflanzen nicht so lange haltbar, daher sollte man es zeitnah aufbrauchen. Auch kann man die Haltbarkeit erhöhen durch kaltstellen im Kühlschrank.

Ich habe jedoch so viel Öl gehabt, dass ich damit einige Gläser Balsam herstellen konnte. Also nahm ich noch Bienenwachs hinzu und Lanolin (Schafwollfett) und erhitzte in einem Wasserbad alles zusammen mit dem Öl und goss es in nach dem Vermischen direkt in Gläschen ab, die nun durch den Bienenwachs ein wenig haltbarer gemacht sind.



Im Übrigen kann man die Blätter des Bärlauchs auch als Presssaft hervorragend nutzen! Auf 100ml Bärlauch-Presssaft gibt man noch 200ml Alkohol (38% bis 40%) und 200gr. Traubenzucker und füllt es in dunkle Flaschen. (Das Chlorophyll muss erhalten bleiben!) Das lässt den Cholesterin wunderbar sinken!
Diese Rezepturen ersetzen keine Schulmedizin oder einen Arztbesuch!



