Es war einmal..

Ich hab ja mal berichtet davon, dass ich nun eine Art Fahrplan habe, wie ich meinem Sohn unsere nicht so einfache Vergangenheit erkläre..

Die Entstehung der Babies kennt er nun und mit Hilfe des folgenden Clips war das auch total interessant und gut zu verstehen für ihn.

YouTube: Ein Wunder, Leben entsteht..

In den letzten Tagen ging ich das weitere Thema an und erzählte ihm, wen es alles in der Familie gibt und mal gab – mit Hilfe von Lego und Playmobil. Da gab es dann sogar Unterschiede zwischen Figuren mit Beinen (lebend) und ohne Beine (verstorben).

Ich gebe zu, ich hatte wirklich Herzklopfen dabei und hoffte, dass ich die richtigen Worte finde!

Ich erklärte ihm, dass es bei unserer Geschichte verschiedene Mamas und Papas gibt. Aber ich sagte ihm auch, dass es da Unterschiede gibt zwischen einem Papa und einem Bauchpapa oder einer Mama und einer Bauchmama:

Eine Mama oder ein Papa ist immer da, kümmert sich und man kann sich immer drauf verlassen, dass sie einen lieb haben. Ein Bauchpapa zum Beispiel ist nicht unbedingt da, aber er ist derjenige, der den Schwimmer (Samenzelle) zum Ei im Bauch (Eizelle) brachte, damit das Baby entsteht wie in dem Video.

Das war recht plausibel für Vincent und er verstand es, reagierte ziemlich nüchtern auf die Informationen und man sah ihm an, dass er es für sich anfing zu sortieren und zu verknüpfen.

Sein Papa ist also Sven, sein Bauchpapa hieß Stefan, Raphaels Bauchmama hieß Martina und seine Mama war ich, wogegen ich Mama und zugleich Bauchmama von Vincent, Joséphine und Mathis bin.

Und so habe ich ihm erzählt, wer wessen Mama und Bauchmama als auch Papa und Bauchpapa von all seinen Geschwistern ist.

Zur Veranschaulichung gibt es noch bei Zeiten eine Art Stammbaum, den ich noch anfertigen möchte. Den möchte ich ihm ins Zimmer hängen, damit er anhand der Aufstellung immer fragen kann, was ihn interessiert und bewegt.

Und wenn er dann die Aufstellung und Herkunft aller Beteiligten kennt, geht es dann an das Schwierigste: wie alles passierte und warum Raphael nicht bei uns ist..

..bis dahin also..

Habt ihr Anregungen oder Fragen? – immer her damit!

Eure Steffi


Ein Gedanke zu “Es war einmal..

  1. Ich finde es echt schön, dass du den richtigen Weg gefunden hast, Vincent seine Familie zu erklären. Ich musste tatsächlich auch ein bisschen weinen… Keine Ahnung fand das für mich persönlich shr emotional, weil ich oft daran denken musste, wie ich es wohl erklärt hätte. Schön, dass Vincent endlich so weit ist, das zu verstehen. -Greta

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