14. Mai 2017 – Mein Muttertag.. 

Ich bin seit Mitte 2008 Mama! Zwar anfangs (leider nur) Ersatz-Mama vom Sternenkind Raphael und erst seit 2011 eine leibliche Mama, jedoch schon immer aus tiefstem Herzen und all meiner Liebe. 

Für mich war Muttertag eigentlich nie wichtig – ich war ja nicht nur an einem Tag im Mai Mutter, sondern immer, seit ich Raphael kannte – 365 Tage im Jahr, an denen man sich für den oder die kleinen Menschen aufopfert, für die Familie da ist, alles erledigt und sich selbst immer wieder ganz hinten anstellt, die Kinder und der Ehemann stehen an erster Stelle! 

So sah also mein Muttertag an diesem Wochenende aus: 

Der Wecker klingelte um 5:00 und ich quälte mich leise und auf Zehenspitzen ins Bad, ohne dass es der kleine Mathis womöglich mitbekommt und wach wird. Der arme Kerl hat uns beiden nämlich die Nacht zum Tag erklärt und kämpfte mit Fieber und Unruhe. Aber es half nichts – ich hatte zu arbeiten. 

Als ich vom Frühdienst heim kam – völlig fertig und müde – kam meine Tochter auf mich zu und schenkte mir ein kleines süßes Päckchen mit den Worten „Das ist für dich Mama, weil ich dich so lieb habe und du die allerbeste bist!“ 

Sie hatte einen kleinen Bilderrahmen mit einem Herz und einem Foto von sich selber gebastelt. Ich war wirklich sehr gerührt und ziemlich nah am Wasser gebaut. 

Als Vincent mitbekam, wie sehr ich mich über dieses Geschenk gefreut habe, begann er zu weinen und konnte kaum mehr aufhören. Ich ging in sein Zimmer zu ihm und fragte, was passiert sei. Er erzählte dann, dass er traurig ist, weil er kein Geschenk für mich habe. Ich erklärte ihm, dass ich das gar nicht schlimm finde und dass er gerne mit Papa gleich zum Einkauf fahren darf – vielleicht kann er mir ja unterwegs ein paar Blümchen (Gänseblümchen aus dem Garten) pflücken oder er malt mir später noch ein Bild.. Ich sagte aber auch ganz bestimmt, dass ich ihn genauso lieb habe ohne Geschenk! Es braucht kein Geschenk, damit ich jemanden lieb habe! Das verstand er ziemlich schnell und dann sagte er sofort, dass er dann lieber nicht mit Papa los will und bei mir bleiben möchte. Er will lieber mit mir kuscheln. 

Gemeinsame Zeit ist und bleibt das Kostbarste, was man jemandem schenken kann! 


Ich musste dann am Nachmittag noch mal los zum Spätdienst. Als ich weit nach dem Sandmann wieder heim kam, waren Vincent und Joséphine längst im Bett. Nur der kleine Mathis war noch wach und mit Papa im Wohnzimmer.

Als ich gegen acht Uhr zur Tür rein kam, lief der Kleinste auf mich zu, umarmte mein Bein und sagte „Mama Beste!“ 

Trotz Wochenend-Dienst und all der Strapazen bin ich ein Glückspilz! 

Ich hab eine wirklich tolle und liebevolle Familie, für die ich sehr dankbar bin! 

In diesem Sinne, habt einen schönen Abend, 

Eure Steffi 

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