Schon wieder ein Jahr vergangen…

Heute sind es schon 730 Tage, an denen mein Papa nicht mehr bei uns ist!

Oft frag ich mich, welche Meinung er wohl gehabt hätte zu bestimmten Alltags-Situationen oder gerade in Bezug auf die Kinder oder unseren Plänen, wenn es mal wieder um Neuanschaffungen oder die neueste Technik geht. Auch fehlt er mir einfach als Papa – kurz ein Bild per Whatsapp schicken, lachen und schmunzeln, sich nicht allein fühlen sondern immer noch irgendwie behütet vom Oberhaupt der Familie, dem man auch als mittlerweile gestandene Frau mit drei eigenen Kindern immer noch als das kleine Töchterchen begegnen würde – ein Naturgesetz, oder?

Klar bin ich nicht alleine, denn ich hab ja meinen Mann und Freunde, die immer für mich da sind – aber das ist halt einfach nicht das Selbe. Papa ist eben Papa!

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Papa als Grenadier und ich als Hofdame im Jahr Anno Toback

Ja, da war auch ich noch ein ‚kleines Mädchen‚ von süßen 12/13 Jahren! Und ich war so stolz, dass ich da als Dame neben meinem Papa stehen durfte.

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Auch das war mal In

 

Ich schaue mir oft all die alten Fotos an, die ich von uns oder von ihm habe. Ich rede mit ihm oder schimpfe auch oft darüber, dass er einfach weg ist – es tut gut, sich Luft zu machen! Ich empfinde es als erleichternd, wenn ich mir meine Trauer und Traurigkeit hier und auf anderen Plattformen wie Instagram von der Seele schreiben darf ohne verurteilt zu werden. Und ich empfinde es auch als etwas tröstlich, wenn man mit seinem Verlust und seinen Gedanken nicht ganz so alleine ist..

Es gab ja nicht nur Papa und die Familie „Mutter, Vater, Kind/er“, sondern auch Freunde und Bekannte, die immer irgendwie im Leben dabei waren.

Dieter zum Beispiel – sein bester Freund aus Kindertagen. Wie groß muss erst sein Verlust nach über 50 Jahren Freundschaft sein? Ich möchte es mir nicht vorstellen müssen.

Dieter, wenn du das hier lesen soltest:

Ich schicke dir eine liebe und feste Umarmung! Pass gut auf dich auf! Ich denke oft an dich!

Ich werde heute wohl noch ein wenig in fröhlichen Erinnerungen schwelgen und weitere Fotos durchklicken. Allerdings das erste Mal – so hoffe ich weiterhin – ohne Tränen. Das Leben ist so viel mehr als Trauer und schlechte Zeiten. Ich versuche einfach das Beste und gedenke ihm, indem ich froh bin, ihn als Papa gehabt zu haben!

>>Ich liebe dich Papa! Noch immer für immer! Bis bald!

Deine Motte<<




6 Gedanken zu “Schon wieder ein Jahr vergangen…

  1. Das hast DU so toll beschrieben, ich weiss noch, als es vor einem Jahr passierte. Fühl Dich gedrückt, Ann PS: Ich habe DIch nominiert für den VBA, irgendwie scheint das niemand zu merken 😉 Fühl Dich gedrückt!

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