Kokosöl: mein persönliches Allround-Mittelchen

Manchmal frage ich mich, wieso man einen Haufen Geld ausgibt für Medikamente, Salben, Pflegemittel und Aromastoffe, wenn man doch alles in einem findet – nämlich in Kokosöl!

Durch Zufall wurde ich durch meine Freundin Maja erst so richtig auf die vielen Anwendungsmöglichkeiten aufmerksam gemacht, von denen ich nun hier mal erzähle:

In erster Linie ist es seit Jahrtausenden ein Grundnahrungsmittel für viele Völker und ist sehr leicht verdaulich und sehr reich an gesättigten Fettsäuren.

Es reguliert die Blutfettspiegel, wirkt innerlich wie auch äußerlich antimikrobiell und führt eher selten zu Übergewicht.

Eine Kokosnuss besteht zu etwa 35% aus Kokosöl, und als Grundnahrungsmittel müssen sich Völker der Südsee Jahrtausende lang keine Gedanken über Diabetes Melitus, Cholesterinwerte, Herzinfarkte oder Schlaganfälle machen. Kokosöl macht den Körper leistungsfähig und hält ihn gesund – trotz ungesättigter Fettsäuren! Das sind dann nämlich sogar rund 90% des Kokosöls!

Aber dennoch: Kokosöl ist gesund! Es wächst an Palmen, ist leicht zu ernten und zu essen, es wird uns quasi von der Natur leicht erreichbar präsentiert und das wiederum zeigt, wie nahrhaft und natürlich dieses Lebensmittel ist.

Diese gesättigten Fettsäuren bestehen zum Großteil aus mittelkettigen anstatt langkettigen Fettsäuren und lassen sich besser vom Körper verdauen. Dadurch werden sie eher in Energie umgewandelt und nicht als Fettreserve deponiert.

Kokosöl wirkt auch gegen Viren, Bakterien und Pilze antimikrobiell, antiviral und antimykotisch, bei innerer so wie bei äußerer Anwendung. Es ist die perfekte Waffe gegen Pilzerkrankungen wie Scheidenpilz oder bakteriellen Erkrankungen der Schleimhäute, kann als Intimpflege oder als Gleitmittel verwendet werden. Ebenfalls hilft Kokosöl als Mundpflege bei Zahnprothesen, wenn auch dort eine Pilzinfektion (z. B. Soor) besteht. Zudem wirkt die in Kokosöl enthaltene Caprinsäure gegen Herpes-Simples-Viren, und die in Kokosöl enthaltene Laurinsäure wurde schon erfolgreich gegen Clamydien und andere sexuell übertragbare Krankheiten getestet, darunter auch das HI-Virus, das Masernvirus, das Visna-Virus, das Vesicular-Stomatitis-Virus und Cytomegalovirus.

Kokosöl zeigt aber scheinbar keine schädliche Wirklung auf unsere nützlichen Darmbakterien, sondern nur auf die darin enthaltenden Krankmacher.

Kokosöl als regelmäßiges Nahrungsmittel vermindert den Cholesterinspiegel und senkt somit das Herzinfarktrisiko. Auch das wurde wissenschaftlich untersucht und belegt. Und auch das Risiko gegen Arteriosklerose kann mit Kokosöl gemindert werden.

Kokosöl schenkt dem Gehirn mehr Energie, kann sogar Demenz (Alzheimer) am fortschreiten eindämmen und sogar den Zustand des Gedächtnis bessern.

Kokosöl gegen Krebs? Ja! Auch hier hilft es, den gesunden Teil mit Energie und Kalorien zu versorgen, andererseits die bösen Krebszellen auszuhungern. Durch seine antimikrobielle Wirkung hilft es dem Immunsystem.

Kokosöl bei Schnittverletzungen: es sollte in keiner Hausapotheke fehlen! Es wirkt antibakteriell und antiviral, hilft der Heilung und beugt Narbenbildung vor!

Kokosöl hilft erfolgreich gegen Schuppen! Einfach mehrfach die Woche ein wenig auf die Kopfhaut einmassieren. Es hilft auch wunderbar bei Milchschorf – einfach mit ins Badewasser des Babys oder des Kleinkinds geben und den Kopf mit dem Kokosölbad vorsichtig beträufeln.

Kokosöl als Deo: entweder ohne jegliche Beimischungen verwenden für ein samtweiches Gefühl. Es beruhigt auch die Haut nach der Rasur oder aber man gibt noch Natron und Maisstärke hinzu, das verhindert die Geruchsbildung.

Zutaten für Deo:

  • 1/4 Tasse flüssiges Kokosöl (ca. 4 EL festes Kokosöl)
  • 1/4 Tasse Natron (kein Backpulver)
  • 1/4 Tasse Mais- oder Kartoffelstärke
  • Ggf. 10 Tropfen ätherisches Öl (Lavendel, Teebaum, Zitrone, etc.)
  • Glasgefäss mit Deckel

Zubereitung:

Natron und Maisstärke in einer Schüssel vermischen. Das flüssige Kokosöl und das ätherische Öl dazugeben und gut vermischen, bis sich das Natron aufgelöst hat. Bevor die Mischung fest wird, in ein Glasgefäss abfüllen. Täglich mit einem Spatel eine kleine Menge herausnehmen und die Achseln damit eincremen.

Kokosöl eignet sich wunderbar zum entgiften des Körpers. Es liefert Energie und reinigt den Körper. Eine beliebte Anwendung ist die Einnahme von ein bis zwei Löffeln Kokosöl sieben mal am Tag zu sich zu nehmen. Die Dauer der Entgiftung liegt bei ein bis sieben Tagen. Während dieser Entgiftungskur sollte man mindestens einmal am Tag einen Löffel Heilerde (z. B. Bentonit) zu sich nehmen. Sie absorbiert die freiwerdenden Gifte und erleichtert die Ausscheidung.

Kokosöl als Haarspülung: einfach etwas Kokosöl ins Haar und auf die Kopfhaut vor dem Duschen einmassieren und einwirken lassen. Trotz Nutzung von Shampoo ist im Anschluss keine Spülung nötig, das Haar wird weich und kämmbar ohne strähnig zu bleiben. Es schützt auch vor Haarausfall.

Kokosöl als Lippenpflege eignet sich hervorragend. Einfach etwas davon in einen kleinen Tigel abfüllen und schon hat man einen natürlichen Feuchtigkeitsspender.

Kokosöl hat eine beruhigende Wirkung bei gereizter Haut. Es spendet Feuchtigkeit, lindert somit Juckreiz und verhindert das weitere Austrocknen. Es schafft zudem auch ein Milieu auf der Haut, in dem sich Pilze und Bakterien nicht wohlfühlen.

Ebenso ist Kokosöl als natürlicher Sonnenschutz geeignet. Es beinhaltet keine giftigen Chemikalien oder andere Metallpartikel in Nanogröße wie andere übliche Sonnenschutzmittel. Es schützt auch vor den freien Radikalen und baut einen erhöhten Schutz vor Hautkrebs auf.

Als fluoridfreie und preisgünstige Zahnpasta ist Kokosöl gesünder und hilft bei entzündetem Zahnfleisch:

Zutaten:

  • 2 EL Kokosöl
  • 2 EL Natron
  • 2 EL Xylit (Borkenzucker)
  • 10 Tropfen ätherisches Öl (Minze, Nelke, Salbei, Teebaum)
  • Glas mit Deckel

Das Kokosöl verflüssigen, alle Zutaten hinzufügen und in ein Glas füllen.

Kokosöl als Zahnpasta

Kokosöl schützt und pflegt ihre Haustiere. Wenn sie das Fell täglich mit Kokosöl einreiben, meiden Flöhe und Zecken das Tier. Der zu Beginn auftretende Fettfilm verschwindet schnell und das Fell sieht gesund und glänzend aus.

Kokosöl bei Neurodermitis hilft die Entzündungsherde zu beruhigen, den Juckreiz zu lindern und einen weiteren Neurodermitisausbruch vorzubeugen.

Man sieht hier anhand der Auflistung, wie umfangreich einsetzbar Kokosöl ist. Ich kann es mir in meinem Kühlschrank und Badezimmer so wie in der Hausapotheke nicht mehr wegdenken.


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